Wilhelmshaven, 11.06.20 – Der Niedersächsische Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz, Olaf Lies, sowie die SPD-Bundestagsabgeordneten Siemtje Möller und Bernd Westphal haben den Kraftwerksstandort Wilhelmshaven besucht. Im Zentrum stand der Austausch mit ONYX-Power CEO Dr. Peter Feldhaus über die Möglichkeiten einer Umrüstung des Kraftwerks von Steinkohle auf Biomasse.

Während der Standortführung sowie in Gesprächen mit der Belegschaft informierten sich die Gäste über die Rahmenbedingungen, die für eine Umrüstung des Kraftwerks laut ONYX-Power notwendig sind. Beim anschließenden Pressetermin bekräftigten die politischen Entscheider, sich auf Bundesebene im Sinne des Standortes einsetzen zu wollen.

Olaf Lies, Niedersächsischer Umweltminister: „Wenn wir aus der Kohleverstromung aussteigen, müssen wir auch irgendwo einsteigen. Es muss uns gelingen, den Strukturwandel so zu gestalten, dass wir die richtige Balance zwischen CO2-neutraler Energieerzeugung und Klimaschutz sowie Wirtschaft und Beschäftigungssicherung schaffen. Ich werde mich persönlich beim Bund für die intelligente und nachhaltige Nachnutzung bestehender Kraftwerksstandorte einsetzen.“

„Der Kraftwerksstandort Wilhelmshaven ist ein wunderbares Beispiel dafür, dass Wirtschaft und Klimaschutz zusammengedacht werden können. Der Kohleausstieg bietet Chancen für unsere Region. Wir werden alles daransetzen, Beschäftigung zu erhalten und die Region als Ganzes zu stärken“, Siemtje Möller, Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Wilhelmshaven.

„Die Umsetzung des Kohleausstiegs stellt unser Land vor große Herausforderungen. Unternehmen, die sich nicht aus der Verantwortung ziehen und gewillt sind, in die Umrüstung bestehender Kraftwerke zu investieren, müssen wir eine Brücke bauen. Wir werden uns dafür einsetzen, die richtigen Rahmenbedingungen für klimaneutrale Energieerzeugung zu schaffen“, Bernd Westphal, wirtschafts- und energiepolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion.

Das Kraftwerk in Wilhelmshaven soll als eines der modernsten Kohlekraftwerke in Deutschland nach den Plänen der Bundesregierung bereits vor 2038 vom Netz gehen. An diesem sowie zwei weiteren Standorten prüft ONYX-Power die Möglichkeit verschiedener Nachnutzungskonzepte. Aufgrund der ausgezeichneten Infrastrukturanbindung, u.a. an den Tiefwasserhafen JadeWeserPort, sowie weiterer etablierter Partnerschaften mit lokalen Unternehmen, wird eine Umrüstung des Kraftwerks von Steinkohle auf Biomasse erwogen. Ein solches Konzept würde ebenfalls die neue Wasserstoffstrategie der Bundesrepublik Deutschland unterstützen. Diese sieht die Herstellung von sogenanntem grünem Wasserstoff aus nachhaltigen Stromquellen, wie z.B. Wind oder auch Biomasse, vor allem an norddeutschen Standorten wie Wilhelmshaven vor.

ONYX-Power CEO Dr. Peter Feldhaus: „Eine Umrüstung der bestehenden Anlage auf Biomasse ist aus unserer Sicht eine sinnvolle Alternative. Wesentliche Voraussetzung für weitere Investitionen ist jedoch die Schaffung der richtigen Rahmenbedingungen. Wir freuen uns, dass sich die politischen Entscheider in diesem Sinne auf bundespolitischer Ebene für uns einsetzen möchten.“

 

Pressekontakt ONYX Power

Email: onyx@kekstcnc.com

 

Über ONYX Power

Die ONYX-Power Gruppe betreibt das Kraftwerk Wilhelmshaven sowie weitere Anlagen in Zolling, Farge und Rotterdam (NL). Hinter dem Unternehmen ONYX steht Riverstone, einer der größten und erfahrensten Investoren im Energiesektor weltweit. Mit über 30 Gigawatt installierter Erzeugungskapazität verfügt Riverstone über langjährige Erfahrung bei der sicheren und profitablen Betriebsführung von thermischen und erneuerbaren Kraftwerksanlagen.